Förderverein Musik aus Dresden - Archiv

 

Musik aus Dresden gehört zu den
„Glanzlichtern der Region“.

4000 Nennungen zu rund 1400 Themen gingen bei dem Wettbewerb zum 175-jährigen Jubiläum der Sparkasse Pforzheim Calw ein. Musik aus Dresden wurde als eines der 175 Glanzlichter der Region ausgewählt. Wir freuen uns, dass viele der Konzertbesucher ihr Votum abgaben und die Veranstaltungen als ein Glanzlicht sehen.

 

In einer Feierstunde in der Zweigstelle Birkenfeld der Sparkasse Pforzheim Calw wurde die Auszeichnung der Vorsitzenden Dorothee Schumacher überreicht. Gleichzeitig präsentiert sich "Musik aus Dresden" in der Kundenhalle den interessierten Besuchern.

 

 

Bei der Aktion "Echt gut" Ehrenamt in Baden- Württemberg
wurde auch das ehrenamtliche Engagement des
Fördervereins "Musik aus Dresden" gewürdigt.

 

Landesurkunde Echt Gut MUsik aus Dresden

 

 

Förderverein "Freundeskreis "Musik aus Dresden"
Reisen nach Dresden

Frauenkirche Dresden

 

Es war nur eine kleine Gruppe des inzwischen auf 90 Mitgliedern angewachsenen Freundeskreises, die sich in diesem Jahr nach Dresden aufmachte um einige Tage Dresden und Umgebung kennen zu lernen, aber vor allem Kultur in reichem Maße zu genießen. Bei schönstem Spätsommerwetter war die Anreise ein Vergnügen und dieses schöne Wetter sollte die Gruppe auch die ganze Zeit begleiten. Nach kurzer Erholung stand für den ersten Abend ein Besuch des bekannten Kabaretts  „Die Herkuleskeule“ auf dem Programm. Mit viel Humor nahmen  die beiden Schauspieler und Kabarettisten die sächsische Mentalität und Spracheigenschaften auf die Schippe, ließen  die Besucher erste Versuche in sächsisch machen und trugen dazu bei, dass alle einen angeregten, lustigen Abend erlebten. Nach der Vorstellung war es für die Birkenfelder möglich sich noch ein wenig mit den Künstlern Rainer Bursche und Birgit Schaller unterhalten, die im nächsten Jahr mit der Herkuleskeule zu einem Gastspiel nach Birkenfeld kommen.

Der zweite Tag war der Umgebung Dresdens vorbehalten. Schon früh traf man sich mit Privatautos um nach Freiberg zu fahren. Freiberg, eine im Mittelalter sehr reiche Bergwerkstadt, liegt zu Unrecht ein wenig im Schatten von Dresden. Dies zeigte sich schon gleich beim Besuch mit Führung in dem imposanten Dom mit seiner einzigartigen Tulpenkanzel und der Goldenen Pforte sowie 2 Orgeln von Gottfried Silbermann. Im Krieg nicht zerstört zeigt sich der Dom nach jahrelanger Renovierung in seiner ganzen Pracht. Bei einer Stadtführung sahen die Besucher wie seit vielen Jahrzehnten die Stadt und ihre Bürger  sich bemühen, die mittelalterliche Bausubstanz zu erhalten und mit neuem zu verbinden. Man war sich einig, dass es für eine Stadt mit einem solch großen alten Stadtkern nicht nur Freude sondern auch Last sein kann, dies alles zu erhalten. Der Kontrast zur alten Silberstadt war, nach einer Fahrt am Erzgebirgskamm entlang, mit herrlichem Blick nach Tschechien und in die Sächsische Schweiz ein Besuch in Glashütte. Glashütte, ein kleiner Ort, besitzt seit 1845 mehrere Uhrenfabriken. Hier werden vor allem wieder nach 1989 mechanische Uhren im gehobenen Luxusbereich hergestellt. Herr Boldt, Mitglied der Elb Meadow Ramblers, ermöglichte einen Besuch in seiner Firma, die Gehäuse für diese Uhren liefert. In einem anschaulichen Rundgang erläuterte er die Herstellung dieser Gehäuse und zeigte die verschiedenen exklusiven Modelle. Er konnte erst seit kurzem wieder in seine Fabrikationsräume, denn das Hochwasser hatte auch ihn und seine Firma stark getroffen. Bei der Weiterfahrt über Weesenstein nach Pirna konnte man immer noch die große Schäden an Straßen und Gebäuden sehen, die das  Hochwasser angerichtet hatte. Fast unglaublich aus heutiger Sicht erschien es, beim Stadtrundgang in Pirna zu sehen, wie hoch das Wasser vor 2 Jahren stand.

Am Freitag erlebten die Besucher gleich nach dem Frühstück eine außergewöhnliche Stadtführung. Frau Friedemann, die Führerin, verstand es mit Charme, nicht nur historische und kunstgeschichtliche Daten nahe zu bringen sondern sie erzählte und zeigte den Besuchern auch viel über das heutige Dresden. OB Wissenschaft, Schulen, die VW-Manufaktur, die Altstadt um Schloss und Semperoper, die Neustadt mit ihren kleinen Geschäften und unzähligen Kneipen und Lokalen, zu allem wusste sie etwas zu erzählen. Mit ihrer ansteckenden Begeisterung riss sie alle mit, sodass auf die Mittagspause verzichtet wurde um gleich noch Schloss Pillnitz mit dem wunderschönen barocken und englischen Garten zu besichtigen.. Leider musste zeitig Schluss gemacht werden, denn am Abend stand der Besuch der Oper „Ariadne auf Naxos“ von R. Strauß auf dem Programm. Ausverkauft bis auf den letzten Platz zeigte sich die Semperoper in ihrem ganzen Glanz.

Der Samstag stand im Zeichen der Frauenkirche, die jetzt schon das Stadtbild Dresdens wieder dominiert. Am Morgen war eine Besichtigung der Unterkirche mit Vortrag und Präsentation des Aufbaus, am Abend  Konzert mit Birkenfelder Bekannten: Ludwig Güttler, das Leipziger Bachcollegium und Elisabeth Wilke gestalteten das Programm. Im Anschluss an das Konzert gab es bei einem Essen ein Wiedersehen mit diesen Künstlern. Dazwischen lag am Nachmittag ein Besuch des neueröffneten Grünen Gewölbes. Für die Meisten galt es am Sonntagmorgen Abschied zu nehmen von Dresden. Ein paar Glückliche durften noch einen Tag bleiben und hatten nochmals das Erlebnis der Semperoper mit einem Liederabend mit Editha Gruberova. Für alle Teilnehmer galt aber, dass dies sicher nicht der letzte Besuch in Dresden war.

Dorothee Schumacher

 

Dresdenreise 2008
des Freundeskreises Musik aus Dresden

Dresdenreise 2008 Musik aus Dresden

Gespannt und mit großen Erwartungen trafen sich in der vergangenen Woche 21 Mitglieder des Freundeskreises Musik aus Dresden um wieder für einige Tage Neues in und um Dresden zu entdecken. Und sie wurden nicht enttäuscht!

Ziele der Dresdenreise waren dieses Mal, im Gegensatz zu den Reisen in den Jahren zuvor, die bauliche Entwicklung der Stadt nach der Barockzeit bis zur Gegenwart, mit den Schwerpunkten DDR-Zeit und Zeit nach der Wende, was in eindrucksvollen Stadtexkursionen deutlich sichtbar gemacht werden konnte. Auch die wichtigen Brücken und die Probleme des Baus der neuen Elbbrücke wurden erörtert. Im Zeichen der Architektur stand auch der Besuch in der Gartenstadt Hellerau am Rande  Dresdens bei der die Entstehungsgeschichte der Gartenstadt und der Deutschen Möbelwerkstätten bei einem Spaziergang durch die Anlage erläutert wurde und die Besuchergruppe war überrascht von den modernen Ideen und Visionen der Gründer Helleraus. Ein Besuch in Dresden-Neustadt mit seinen vielen kleinen Kunsthandwerkerhöfen und restaurierten Gebäuden und eine Fahrt mit der Schwebebahn rundeten die Stadtführungen ab.

Natürlich durften bei einer Dresdenfahrt die klassischen Highlights wie Semperoper, Historisches Grünes Gewölbe, aber auch Theaterkahn und Konzert in der Frauenkirche nicht fehlen, wobei infolge jahrzehntelanger guter Beziehungen nach Dresden der Veranstalter dieser Reise es immer wieder fertig brachte, seine Birkenfelder Gruppe in den vorderen Reihen zu platzieren. Zur Erholung genoss die Gruppe die vorzügliche Küche der modernen Trendlokale in der Elbmetropole. Ein Abstecher in die sächsische Schweiz sowie ein Besuch des Carl Maria von Weber Museums und der Schlossanlage  Pillnitz mit einer abschließenden Fahrt auf einem Raddampfer rundeten das vielseitige  Programm ab.

Dorothee Schumacher

 

Zehn Jahre Musik aus Dresden
am 14. Februar 2009
von Pfarrer Rainer Boy

 

Dem Schönen, dem Frohen, dem Fröhlichen hat man sich verschrieben
bei Musik aus Dresden – im Freundeskreis hat man’s getrieben.
Das heißt nicht, dass Ernstes und Schweres, Ironie und Satire
keinen Platz gehabt hätten in Programmen, die Ihre,
der Dorothee Schumacher, der Geschäftsführerin, Handschrift trägt,
die neben der Home - Page, die Künstlerinnen und Künstler aufs Beste pflegt,
sodass die – verwöhnt, gehätschelt, geehrt und beschenkt
von dannen ziehen, aus Stahlschen Tresoren mit Schmuck behängt,
auch gerne wiederkommen, ins sonst nicht gerade verlockende Birkenfeld
sie spüren vor allem die Freude der Menschen - und das gefällt
ihnen wohl und das tut ihnen gut und so kommen sie wieder
im Sommer, im Herbst, im Winter, im Frühling, wenn blüht der Flieder.
Seit vielen Jahren bemüht, organisiert und treibt es der Freundeskreis
zehn sind’s nun genau, wie beim heutigen Fest jeder und jede weiß.
dass Kultur, dass Musik und Sprache in vielfältiger Weise
von Dresden nach Birkenfeld sich macht auf die Reise.
Zu erfreuen die Menschen, die einst sich zusammenfanden
im Freundeskreis. Sie kommen aus verschiedensten Landen,
aus Baden und Württemberg, aus der Pfalz, ja aus Hessen
sie kommen und endlich mal denken die Menschen nicht nur an Essen,
wie sonst so oft, obwohl gut, ja oft überernährt viele
nein man kommt und hat Gott sei Dank andere Ziele.
Man will hören und Staunen, sich freuen, genießen
was Gottes Geist durch Begabung der Menschen lässt sprießen,
Mit vielen Begeisterten, trotz allem Lamentieren und Klagen gibt es das noch,
Menschen die nicht resignieren, nicht aufgeben, die sagen halt doch:
Es lohnt sich die Mühe, die Arbeit, das Engagement in der Welt
Nein – wer will zählen, mit Verdiensten oder gar Geld,
das bleibt nicht, das weiß man im Freundeskreis, hat es gelernt.
das Schöne, natürlich kostet es Geld, doch weit ist man entfernt
von dem Gedanken, dass Freude und Schönheit mit Geld zu begleichen
der Lohn für die Mühe ist, was ganz anderes zu erreichen
dass Menschen werden erfreut und sich freuen am Leben
das ist das Ziel und was kann es Schöneres geben,
das ist’s, was die Kirchengemeinde , den Freundeskreis eint,
Es gilt die Menschen froh zu machen, zu trösten, dass die Sonne scheint,
hinein in die Herzen. Das ist immer wieder gelungen
mit Menschen, die musizierten, die spielten die haben gesungen.
Das möge auch weiterhin ihnen gelingen mit ihrem Regen,
wir wünschen, dass auf  ihrem Tun für die Menschen liegt Gottes Segen.
Schon oft haben sie, liebe Frau Schumacher Glänzendes überreicht
Nun sei auch Ihnen  etwas Glänzendes gereicht
neben den Blumen, die heute besonders schön für sie prahlen,
soll aus Stahlschen Tresoren was Goldenes lang für Sie strahlen.

 

 

 

 

 

 

Musik aus Dresden e.V., Rathausgasse 40, 75217 Birkenfeld, Telefon 07231-1339185, info@musik-aus-dresden.de