Kinder- und Jugendförderung

 


Ein wichtiges Anliegen ist den Verantwortlichen des Fördervereins, neben den Veranstaltungen, die musikalische Förderung von Kindern und Jugendlichen. Das geschieht durch kostenlosen Eintritt für Kinder und Jugendliche zu allen Veranstaltungen, die Möglichkeit für Schulklassen an den Proben der Künstler teilzunehmen oder kostenlose Kinderkonzerte. Außerdem ist es seit Jahren eine gute Tradition bei Musik aus Dresden mit einem viertelstündlichen Vorkonzert zu beginnen. Junge Musikerinnen und Musiker stellen, passend zum Programm, ihr Können unter Beweis. Egal ob Klavier solo, Gesang, Klarinette oder Bläser, die Schülerinnen und Schüler der Jugend- musikschule Neuenbürg/Birkenfeld sind mit Begeisterung dabei und freuen sich, ihr Können unter Beweis zu stellen, sich dem Konzertpublikum zu präsentieren und Kontakt zu den „großen“ Künstlern zu bekommen. Dies ist, nach unserem Wissen, einmalig in Baden - Württemberg

 

 



Die Pforzheimer Zeitung meinte zum Projekt "Vorkonzerte":

  • Die Vorkonzerte bei „Musik aus Dresden" sind einmalig in der Region.
  • Schüler der Jugendmusikschule Neuenbürg/Birkenfeld treten vor Künstlern auf.


Bei Rock-Konzerten sind sie Standard: Doch bei welchen Klassikkonzerten gibt es schon Vorkonzerte mit Nachwuchsmusikern? „Mir ist das nur von Sachsen noch bekannt", sagt Dorothee Schumacher, die schon vorher die Idee dazu hatte. 2008 ist die Organisatorin der Birkenfelder Konzertreihe „Musik aus Dresden" und Vorsitzende des gleichnamigen Fördervereins auf die Jugendmusikschule Neuenbürg/Birkenfeld zu gegangen. „Die Kinder und Jugendlichen sollten gefördert wer den und mehr Zugang bekommen", erzählt sie. Schon seit Jahren habe sie versucht, den Nach wuchs mit den Eltern ins Konzert zu locken. Das funktionierte je doch erst, als die Kinder aktiv eingebunden wurden. „Mir hat die Idee gleich gefallen", sagt Christi an Knebel, Leiter der Jugendmusikschule. Den Schülern bei solch einer renommierten Veranstaltungsreihe die Möglichkeit zu geben, vor großem Publikum aufzutreten, sei etwas Besonderes. Das sei kein Klassenvorspiel, sondern ein wichtiger Markstein für die Kinder. Pädagogische Aspekte wie das Verhalten auf der Bühne und im Konzert spielten dabei eben falls eine Rolle.


Erst kürzlich vorm Konzert des Calmus Ensembles Leipzig im Autohaus TRIAG, musizierten Schüler der Violinklasse Liliana Brzecki, Emilia Haefner, Ignacy Brzecki und Marton Molnar mit Katja Pirker am Klavier aus der Klasse Astrid Wittösch. Und auch beim Saisonauftakt im März konnten zehn Preisträger von „Jugend musiziert" das Publikum begeistern. „Den Abonnenten würde etwas fehlen", freut sich Schumacher über die Akzeptanz. Inzwischen schätzen Konzertgäste und Künstler gleichermaßen das hohe Niveau der jungen Bläser, Pianisten oder Sänger. Selbst namhafte Musiker wie Liedbegleiter Jobst Schneiderat oder Trompetenvirtuose

Ludwig Güttler aus Dresden zeigten sich angetan. Die Lehrer stünden ebenfalls dahinter.Am Anfang fiel es ihnen noch schwer, sich auf 15 bis 20 Minuten zu beschränken. Auch die Termine zu koordinieren, ist für Knebel nicht immer leicht: „Mit Schülern langfristig zu planen, ist schwierig", so der Musikschulleiter. Doch bisher seien die Auftritte bis auf wenige Ausfälle stabil verlaufen. Fast alle Instrumentengruppen waren bereits vertreten - von der Flöte über das Klavier und Schlagzeug bis hin zu Gesang. Einige Schüler treten immer wieder auf und zeigen ihre Entwicklung, Luca Gengenbach zum Beispiel, Jessica Kibardin oder die Schwestern Rebecca und Verena Pfaff. Bewährt hat sich das Konzept, die Schüler zu Konzertbeginn spielen zu lassen.
( Anita Molnar )